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ZARBOCK druckt jetzt "klimaneutral"

01. Oktober 2008

Das Frankfurter Druck- und Verlagshaus Zarbock erweitert sein Umweltengagement und startet den Zertifizierungsprozess für klimaneutrales Drucken mit natureOffice.

Das seit über 75 Jahren bestehende Unternehmen setzt seit Jahren auf Nachhaltigkeit. Der Spezialist für Kataloge, Geschäftsberichte, Imagebroschüren, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Einkaufshandbücher, Nachschlagewerke, Verzeichnisse und Werbeträger ganz besonderer Art ist der größte Akzidenzdrucker in der Mainmetropole und gilt für viele auf der Branche als Vorreiter mit Vorbildcharakter.

Auch mit dem klimaneutralen Druck setzt Zarbock wieder mal ein deutliches Zeichen in Richtung Engagement im Klimaschutz. Während der Zertifizierung werden anhand einer intensiven Analyse der Stoffströme und Energien erfasst und hinsichtlich der CO2-Emission bewertet. Dazu zählen auch wichtige Faktoren wie Mitarbeiter, Logistik, Energie, Chemikalien, beispielsweise auch Druckplatten. Es fließen alle wichtigen Faktoren ein, die während der Produktion von Druckerzeugnissen bei Zarbock anfallen. Die somit entstehende CO2-Bilanzierung dient als Rechengrundlage für „natureBalance“, dem eigens von natureOffice für dieses Verfahren entwickeltem Online-Tool zur Berechnung und Verwaltung von klimaneutralen Druckaufträgen. Mit diesem Programm kann durch die Mitarbeiter bei Zarbock für jedes Druckerzeugnis die jeweilige Menge an CO2 berechnet und ausgewiesen werden, die danach verbindlich über anerkannte Klimaschutzprojekte im Gold Standard ausgeglichen wird.

Transparenz und Glaubwürdigkeit
„Jedes über unser Verfahren klimaneutral gedrucktem Produkt erhält eine eindeutige IDNummer, welche auf der Rückseite aufgedruckt wird. So kann jedermann nachkontrollieren, ob dieser Druckjob tatsächlich klimaneutral gedruckt wurde. Über unsere Website www.natureoffice.com erfährt man mit der Nummer außerdem, welches Klimaschutzprojekte zur Kompensation benutzt wurde und wie viel CO2 berechnet wurde. Das garantiert höchste Transparenz in unserem Prozess.“, so Björn Hein, Geschäftsführer von natureOffice.
Die CO2-Mengen werden in regelmäßigen Abständen durch ein Investment in Klimaschutzprojekte der gemeinnützigen Stiftung myclimate aus Zürich in der Schweiz ausgeglichen, dem Stiftungspartner von natureOffice. Alle Projekte genügen dem „Gold Standard“, dem weltweit höchsten Standard für solche CO2-Kompensationsprojekte, der garantiert, dass tatsächlich CO2 reduziert wird und auch die sozialen Aspekte vor Ort unterstützt werden.
Ein Projekt ist beispielsweise die Erzeugung von Strom und Wärme aus Biomasse. Bei diesem Projekt in Malavalli (Indien) wird Biomasse als Brennstoff mit Nutzwert genutzt, anstatt wie vorher auf den Feldern als Abfall verbrannt worden zu sein.
„Wir haben uns gerne für das Komplettpaket von natureOffice entschieden. Das System garantiert uns die Transparenz, die unsere Kunden auf diesem Gebiet von uns verlangen.“, kommentiert Ralf Zarbock, Geschäftsführer beim Druck- und Verlagshaus Zarbock, die Entscheidung für klimaneutrales Drucken mit natureOffice.

Pressemitteilung_Klimaneutral.pdf